, van Weezenbeek Marianne

AWSL: FC Luzern - BSC YB Frauen 1:2 (1:0)

Luzern verliert gegen YB

Nach der Nationalmannschaftspause durfte man gespannt sein, wie die Luzernerinnen den Meisterschaftsbetrieb weiterführen werden. Zu Gast auf der Allmend war das drittplatzierte YB. Nach zuletzt guten Leistungen mussten die Innerschweizerinnen jedoch einen grossen Dämpfer hinnehmen.  

Zwar ging man in der dritten Minute durch Pando in Führung, danach bauten die Hausherrinnen jedoch kontinuierlich ab. YB gewann die Oberhand und hätte bereits vor dem Pausenpfiff den Ausgleich mehr als nur verdient gehabt.  

Wer dachte Luzern würde nach dem Pausentee endlich aus dem Tiefschlaf aufwachen und den Kampf annehmen, wurde leider eines Besseren belehrt. Was das Heimteam in der zweiten Hälfte auf den Platz brachte, ist mit Worten kaum zu beschreiben. So gut wie alle Zweikämpfe gingen an YB, die FCL-Laufbereitschaft war unterirdisch und die Fehlpassquote lag gefühlt bei 100%. Eine Katastrophe! Keine einzige Spielerin kam nur annährend an ihre Normalleistung heran.  

Die einzige FCL-Spielerin, welche sich mit Händen und Füssen gegen den YB-Ausgleich wehrte war Torhüterin Lea van Weezenbeek. Sie zeigte einen «Big Save» nach dem anderen und hielt ihr Team tatsächlich weiterhin im Spiel, obwohl der Ausgleich schon längst überfällig war. Leider weckte keine einzige Parade ihre Vorderleute auf, welche sich weiterhin über den Platz schleppten und von YB vorgeführt wurden.  

In der 84. Minute kam YB schliesslich doch noch zum hochverdienten 1:1 und weil Luzern nichts, wirklich gar nichts, auf die Reihe brachte, mussten die Blau-Weissen in der 90. Minute sogar noch das 1:2 hinnehmen.  

Ein hochverdienter Sieg für die Bernerinnen, gegen ein desolates Luzern.  

Text: Glenn Meier
Foto: David Leuthold

Telegramm:  FC Luzern - BSC YB Frauen 1:2 (1:0) Luzern Hubelmatt – Ohne Zuschauer
Tore: 3. 1:0 Pando, 84. 1:1 Strode, 90. 1:2 De Alem da Eira
FCL: van Weezenbeek, Sager, Ruf, Von Känel, Klotz, Schnider (67. Graf), Bienz, Jackson, Höltschi (58. Furger), Pando, Fölmli (76. Häring)
Bemerkungen: 38. Pfostenschuss De Alem da Eira
Luzern ohne: Hadorn, Keel, Vogl, Müller, Wyser, Remund, Markovic (alle verletzt), Scherrer (abwesend)

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